Neumünster, 15.04.2008
Presseinformation: Betriebsfortführung und aussichtsreiche Verhandlungen für Nord-Betriebe
Nord Offset und Johler Druck weiterhin zuverlässige Partner für den deutschen Druckmarkt
Presseinformation
ARQUANA International Print & Media AG:
Betriebsfortführung und aussichtsreiche Verhandlungen für Nord-Betriebe
Nord Offset und Johler Druck weiterhin zuverlässige Partner für den deutschen Druckmarkt
Neumünster, 14. April 2008 – Anfang April 2008 wurde das Insolvenzverfahren für die ARQUANA AG und alle Beteiligungen der Druckholding ARQUANA International Print & Media AG, die Anfang Januar 2008 Insolvenzantrag gestellt hatten, eröffnet. Hierbei handelt es sich um die Druckereien Johler Druck GmbH, Neumünster, und die J.P. Bachem GmbH & Co. KG, Köln, sowie die Servicegesellschaften ARQUANA Media GmbH, Pforzheim, und ARQUANA Sales GmbH, Neumünster. Nicht insolvent sind – nach wie vor – die Nord Offset GmbH, Ellerbek, und die ARQUEM GmbH, Neumünster.
Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens macht den Weg nun frei für die Veräußerung der Betriebe. Nachdem sich viele Druckunternehmen aus dem In- und Ausland die Betriebe im Norden angesehen haben, laufen derzeit intensive Verhandlungen mit strategischen Investoren.
Jens-Sören Schröder, Insolvenzverwalter von ARQUANA und Johler: „Bis diese Verhandlungen hoffentlich schon im Mai abgeschlossen werden können, führen wir die Unternehmen fort. Die Mittel reichen zwar auch für eine längere Fortführung aus, dies ist aber nicht das Ziel.“ Im Rahmen der Gläubigerversammlung am 02. Mai 2008 hofft Jens-Sören Schröder einen Investor und damit auch ein tragfähiges Konzept für die meisten Arbeitsplätze vorstellen zu können. Die Druckbetriebe Nord Offset und Johler sind weiterhin zuverlässige Partner für den Druckmarkt.
Bei der J.P. Bachem in Köln ist der Veräußerungsprozess des Betriebes vor einigen Tagen gescheitert. Einen der Gründe dafür sieht ARQUANA-Vorstandssprecher Bodo F. Schmischke im separaten Vorgehen des dortigen Insolvenzverwalters, der sich nicht an dem geordneten Verkaufsprozess unter Beteiligung von Branchenexperten beteiligt hat. „Die Entwicklung bei der Bachem ist sehr bedauerlich – für die Mitarbeiter, aber auch für den eigentlich so attraktiven Standort“, so Bodo F. Schmischke.
Um so mehr hoffen vor diesem Hintergrund alle Beteiligten trotz zu erwartender Einschnitte in Kürze auf positive Verhandlungsergebnisse für die Nord-Betriebe.
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